Schüleraustausch Costa Rica Der Entdecker und Namensgeber Costa Ricas, Christopher Kolumbus, hätte keinen besseren Namen für das zentralamerikanische spanischsprachige Land finden können, denn die „reiche Küste“ ist ein Naturparadies zwischen Pazifik und Karibik: Mehr als ein ein Viertel der Landesfläche, endlose Küsten, Bergketten, Vulkane und Regenwälder, stehen heute unter Naturschutz. Auch wirtschaftlich und gesellschaftlich steht das Land besser da als viele seiner Nachbarn in Zentral- und Südamerika: Trotz der unterschiedlichsten kulturellen und religiösen Wurzeln der Einwohner leben die verschiedenen Bevölkerungsgruppen friedlich miteinander. Das Land ist traditionell landschaftlich geprägt und hat riesige Bananen-, Kaffee- und Ananasplantagen. Doch inzwischen ist auch der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftszweig Costa Ricas.

Schulsystem

Costa Rica hat ein exzellentes Bildungssystem, das zu den besten in Mittel- und Südamerika gehört. Die Schultage sind länger als in Deutschland: Der Unterricht beginnt morgens bereits um 7 Uhr und endet zwischen 13 und 17 Uhr. Insgesamt 48 vierzigminütige Schulstunden pro Woche stehen auf dem Plan – in der Regel wird in Doppelstunden unterricht. Neben Pflichtfächern wie Spanisch, Mathematik, Geschichte und Landeskunde kann man seinen Stundenplan um Fremdsprachen, Naturwissenschaften oder andere Wahlfächer erweitern. Austauschschüler profitieren in der Regel nicht nur von den Auslandserfahrungen und den erworbenenen Spanischkenntnissen, sondern auch von dem umfangreichen akademischen Angebot des Schulsystems, das sich ohne Weiteres mit dem deutschen messen kann.