Schulsystem in Neuseeland

Das neuseeländische Bildungssystem bietet den Jugendlichen hervorragende Chancen und hat es auch im PISA-Test auf die vorderen Plätze geschafft. Die Lehrkräfte legen ein hohes Engagement an den Tag und gehen auch auf die speziellen Bedürfnisse von internationalen Gastschülern individuell ein. An den Schulen steht in der Regel eine moderne Ausstattung mit Computerräumen, einer Bibliothek, Laboren und Proberäumen für Musik und Theater zur Verfügung.

Das Schuljahr beginnt in Neuseeland aufgrund der entgegengesetzten Jahreszeiten Ende Januar. Zuvor haben die Schüler ab Mitte Dezember Sommerferien. Unterteilt wird das Schuljahr in vier Terms, an die sich jeweils zwei Wochen Ferien anschließen. Ein Schultag dauert von 9 bis etwa 15.30 Uhr, wobei die Jugendlichen in der Schule auch frühstücken und zu Mittag essen.

Auf die Secondary School wechseln Schüler, die nach 13 Schuljahren die allgemeine Hochschulreife erlangen möchten, zur neunten Klasse. Als Pflichtfächer werden in jedem Schuljahr Englisch und Mathematik belegt. Außerdem müssen die Schüler an fünf Wahlkursen teilnehmen. Das optionale Angebot ist unglaublich vielfältig und gibt dir Gelegenheit, in völlig neue Themenbereiche hineinzuschnuppern. Unter anderem kannst du dich in Neuseeland – natürlich abhängig von der jeweiligen Schule – für Meeresbiologie, Journalismus, Kochen, Informatik, Fotografie, Fashion Design, Japanisch, Cheerleading, Schach und für uns ungewohnte Sportarten wie Surfen, Rugby und Football anmelden.

Ebenso facettenreich ist die Bandbreite an extracurricularen Aktivitäten am Nachmittag. Die meisten Schüler verbringen auch einen großen Teil ihrer Freizeit in der Schule, um beispielsweise in der Schulband oder der Theater-AG mitzuwirken oder sich mit ihrem Sportteam auf Wettkämpfe vorzubereiten. In Neuseeland ist die Schule daher ein wichtiger Ort der Begegnung: Hier trifft man seine Freunde und verbringt eine gute gemeinsame Zeit. Auch für dich als Gastschüler stellen die Freizeitaktivitäten eine gute Möglichkeit dar, rasch neue Freundschaften zu schließen – und den starken School Spirit zu erleben. Die Jugendlichen identifizieren sich hier stark mit ihrer Schule. Ein Fach, das du später zu Hause wahrscheinlich vermissen wirst, ist Outside Education: Hier unternehmt ihr von der Schule Wanderungen, Fahrt mit dem Kajak, klettert oder surft. Auch Überlebenstraining und die Überquerung von Flüssen können auf dem Programm stehen. Das ist mal was anderes als Hallensport!

Noch mehr Interessantes zur Schule in Neuseeland

  • Vielleicht überrascht dich das zunächst: An Schulen in Neuseeland geht es vergleichsweise streng zu. Du musst auf jeden Fall eine Schuluniform tragen, und es wird ganz natürlich Wert auf Manieren gelegt. Als Gastschüler kannst du diese eventuell auch ausleihen.
  • In Neuseeland gibt es viele reine Mädchen- und Jungenschulen.
  • Jede Woche gibt es eine Assembly: Bei der Schulversammlung für Lehrer, Schüler und Angestellte der Schule werden Neuigkeiten und Termine mitgeteilt.
  • Viele Schulen ähneln einem Campus: Verschiedene Gebäude verteilen sich – geordnet nach Fachbereichen – auf einem weitläufigen Schulgelände.
  • Ähnlich wie in Amerika feiern die Absolventen das Ende ihrer Schulzeit mit einem großen Ball. Meist findet der „Prom“ Ende Juni oder Anfang Juli vor den Term Holidays statt.

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